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Zwei Arten zu Laufen...

Recycled aus einer Mail von Mitte September 2007:

Hallo H., hallo A.,
danke für die Fotos von Eurem Lauf. Sehr schön. Es ist doch was anderes, wenn man an einem Wettkampf teilnimmt, als wenn man allein durch Wald und Feld läuft. Beides hat seine Reize:

Am Dienstag bin ich allein durch den Wald gelaufen. Der erste Teil entsprach der normalen 13 km-Strecke, die P. und ich häufig laufen. Doch dann hatte ich einfach keine Lust mehr und bin einen neuen Weg gelaufen. Es gibt da ein Gut "Holtau" im Wald Richtung Celle, auf dem manchmal Veranstaltungen stattfinden. Und weil die Straße im Nachbarort Holtauer Weg hieß, habe ich mir gedacht: Mal sehen, wie man von hier aus nach Gut Holtau kommt. Hat dann nicht ganz geklappt: Ich bin 200 m vor der Abzweigung nach Holtau auf die Hauptstraße gekommen, und bin dann von da aus nach Holtau gelaufen. Auf dem Rückweg habe ich mich ebenfalls verlaufen. Völlig unerwartet stand ich am Fluss "Aller". Wurden dann insgesamt knapp 19 km in zwei Stunden, und war ein sehr schöner Lauf. Ich nenne sowas entweder "Neue Wege gehen" oder "Amerika entdecken".

Gestern Nacht haben wir am Nachtlauf in Hannover teilgenommen. Die Woche auf der Arbeit war sehr stressig und der Freitag besonders. Ich kam nach Haus und legte mich ins Bett. Bevor wir wieder nach Hannover fuhren, fing es auch noch an zu regnen. Ich hatte wenig Lust zu laufen. Auf der Autobahn war ein Stau, aber wir sind rechtzeitig abgefahren. Ich dachte : "So ein Stau wäre doch eine gute Ausrede nicht laufen zu müssen." Wir haben dann noch einen Freund abgeholt und sind in die Innenstadt gegangen. Auf dem Weg zum Start sahen wir schon die 5-km-Läufer, die früher gestartet waren. Dann kamen wir auch noch rechtzeitig zum Zieleinlauf über 5 km: Der Sieger hatte 15:46 und sah noch sehr fit aus. Wahnsinn! Der zweite war nur ein paar Sekunden langsamer, aber nach dem Zieleinlauf klappte er fasst zusammen und wurde von einem Sanitäter gestützt. Dann kamen so langsam die Läufer "unserer" Klasse. War toll, zu sehen, wie viele verschiedene Leute (Kinder, Alte, Dicke, Sportliche...) beim Laufen vereint sind. Allerdings trugen die meisten orange T-Shirts ;-)

Vor dem Start des 10-km-Laufs stieg dann der Adrenalin-Spiegel: Ist wirklich eine Droge. P. und ich liefen getrennt. Ich war zuerst noch mit unserem Freund zusammen, aber er war mir dann doch zu schnell. Die ersten zwei Kilometer war es noch sehr eng: Man konnte Hindernisse erst sehr spät sehen. So ab Kilometer 4 war dann auch genug Platz zum Laufen. Alles lief wunderbar. Ab Kilometer 7 dachte ich an den Endspurt, aber ich war dann doch nicht so übermütig. Das Schild für Kilometer 8 habe ich übersehen, und bin dann erst ab Kilometer 9 noch ein bisschen schneller gelaufen. War ein langer Kilometer. Nach 51:55 (Wichtig: Weniger als 52 Minuten) war ich im Ziel: Persönlicher Rekord! Und gar nicht mal wirklich kaputt. P. kam nach 57 Minuten an. Der Lauf hat sehr viel Spaß gemacht. Und die Vorfreude auf Berlin gesteigert.

Vor dem Hannover-Marathon tat immer irgendwas weh: Entweder Muskeln oder Gelenke. Jetzt waren auch die langen Läufe nicht so schlimm. Entweder bin ich so viel besser geworden, oder ich habe nicht fleißig genug trainiert. Allerdings sind wir auch immer nur knapp unter 30 km gelaufen. Morgen nochmal 25 km, dann beginnt die Erholungsphase vor dem Berlin-Marathon.

29.12.07 06:49
 


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